CLUB-FTM

Mitglieder Umfrage

Welche Farbe nutzt Du auf der Homepage

Grau
Grau
36% [4 Stimmen]

Blau
Blau
18% [2 Stimmen]

Hellgrün
Hellgrün
18% [2 Stimmen]

Oliv
Oliv
0% [0 Stimmen]

Lila
Lila
9% [1 Stimme]

Rot
Rot
18% [2 Stimmen]

Stimmen: 11
Du musst eingeloggt sein, um abstimmen zu können.
Gestartet: 14.01.18

Umfragenarchiv

Du musst eingeloggt sein um eine Nachricht zu schreiben.

DJ-SUMI hat 4 ShoutsDJ-SUMI
23.09.2018 um 12:39
Bitte sichert alle euer Windows 10und macht vor dem kommenden Update alle bestehen WICHTIGEN Updates

Webmaster hat 6 ShoutsWebmaster
16.07.2018 um 18:17
Auch heute sind wieder neue Webcams mit dazu gekommen. Diesmal von unserem Blacky und der Nina

DJ-SUMI hat 4 ShoutsDJ-SUMI
01.07.2018 um 08:26
Es ist sehr schade doch auf Grund von SPAM musste die Shoutbox heute für Gäste geschlossen werden

Onkel Det hat 1 ShoutsOnkel Det
16.02.2018 um 13:25
Ich sag mal Tach, auch im Namen vom Team Radio-Black-Panther Cool

Webmaster hat 6 ShoutsWebmaster
16.02.2018 um 13:17
Herzlich Willkommen Onkel Det. Ich freue mich, dass dir die Idee der Seite gefällt und danke dir dein Radio mit bewerben zu dürfen. Wink



Artikel Navigation

Windows 10: Diese neun Einstellungen sollte man als erstes änder

Inhalt
Tipp 1: Telemetrie-Erfassung einsehen und abschalten
Tipp 2: Systemwiederherstellungspunkt erstellen
Tipp 3: Dateinamenerweiterungen und ausgeblendete Elemente zeigen
Tipp 4: Sperrbildschirm deaktivieren
Tipp 5: Benutzerkontensteuerung anpassen
Tipp 6: Standard-Browser ändern
Tipp 7: Windows.old löschen
Tipp 8: Schneller Herunterfahren
Tipp 9: Performance optimieren

Tipp 1: Telemetrie-Erfassung einsehen und abschalten
Sicherheit ist und bleibt eines der großen Themen von Windows 10. Microsoft hat nach der ersten Kritik reagiert und blendet seit dem ersten Creators Update bereits bei der Installation die wichtigsten Datenschutzeinstellungen ein, so dass man diese einsehen bzw. diese nicht übersehen kann.

Der wahrscheinlich umstrittenste Punkt ist die Erfassung der Telemetrie. Diese Daten umfassen die anonymisierte Analyse des Nutzer-PCs. Damit will Microsoft Informationen sammeln, die zur Verbesserung des Betriebs­systems dienen. Mit dem Windows 10 April 2018 Update vom April 2018 kommt zwar eine simple Möglichkeit, diese über die Einstellungen einzusehen oder zu unterbinden, bis dahin muss man aber Umwege gehen und zwar über die Gruppenrichtlinien (nur auf Windows 10 Pro verfügbar) oder die Registry.

Über die Einstellungen (ab Windows 10 April 2018 Update)
In den Windows-Einstellungen ist (ab Version 1803) bei Datenschutz der Punkt "Diagnose und Feedback" zu finden, dort gibt es dann die Diagnosedatenanzeige, diese lässt sich hier aktivieren:


Diese verrät, welche Daten das Betriebssystem gerade sammelt, das erfolgt über eine separate Anwendung namens Diagnostic Data Viewer. Das ist zwar transparent, für den Normalsterblichen aber eher langweilig und kompliziert.


Wer die Erfassung der Diagnosedaten nicht wünscht, der kann sie mit einem simplen Schieberegler unterbinden und/oder bisher gesammelte Informationen entfernen.

Über Gruppenrichtlinien (nur Windows 10 Pro)
Zunächst einmal ist das Startmenü zu öffnen, das geht entweder über das Windows-Symbol in der linken unteren Ecke oder die Windows-Taste.
Man tippt dann gpedit.msc ein, klickt per rechter Maustaste auf das dazugehörige Programmsymbol und startet es als Administrator:


Im erscheinenden Editor sucht man folgenden Pfad:
Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows Komponenten -> Datensammlung und Vorabversionen.
Im Fenster auf der rechten Seite ist der Punkt "Telemetrie zulassen" (zweiter von oben) zu finden, diesen klickt man doppelt an:


Im sich öffnenden Fenster stellt man schließlich links oben auf "Deaktiviert" und bestätigt bzw. übernimmt die Änderung.


Registry
Auch hier führt der Weg zunächst in das Startmenü, entweder über das Windows-Symbol in der linken unteren Ecke oder die Windows-Taste.
Dort tippt man dann regedit ein, klickt per rechter Maustaste auf das dazugehörige Programmsymbol und startet es als Administrator:


Man sucht den folgenden Pfad:
HKEY_LOCAL_MACHINE -> SOFTWARE -> Policies -> Microsoft -> Windows -> DataCollection


Man klickt auf DataCollection per rechter Maustaste, wählt "Neu" und legt über "Neuer DWORD-Wert (32 Bit)" den Eintrag AllowTelemetry an:


Auf AllowTelemetry doppelklicken.


Bei AllowTelemetry können insgesamt vier Werte eingetragen werden, genauer gesagt die Ziffern 0-3. Angewandt werden sie für das Betriebssystem und die vorinstallierten Apps, nicht für heruntergeladene Apps (UWP und x86).


Sie bedeuten:
Wert 0: Minimale Daten werden übertragen, dazu zählen, falls in den jeweiligen Anwendungen eingestellt, Malicious Software Removal Tool (MSRT) und Windows Defender. Wert 0 ist nur bei Enterprise- und Education-Systemen möglich.
Wert 1: Zusätzlich zu den Einstellungen von Wert 0 werden einige wenige Diagnosedaten wie Geräte- und Kompatibilitätsinfos übermittelt.
Wert 2: Hier werde zusätzlich Nutzungs- und Performance-Daten Windows, Windows Server, System Center und Apps gesendet.
Wert 3: Die vollständige Telemetrie-Übermittlung umfasst erweiterte Diagnosedaten, die auch zur Lösung etwaiger Probleme verwendet werden.

Schließlich kann man auch noch zu einem externen Tool greifen, das einem die Arbeit abnimmt, hier ist vor allem W10Privacy zu empfehlen. Den Download findet ihr unter https://club-ftm....rivacy.zip - Mehr Datenschutz für Windows 10

Tipp 2: Systemwiederherstellungspunkt erstellen
Nach dem Neuaufsetzen eines Systems beginnt der Computer-Alltag. Dabei sind immer wieder neue Software oder Treiber zu installieren. Schiefgehen kann immer etwas und für diesen Zweck empfiehlt es sich, einen Plan B zu haben. Im Fall eines Betriebssystems bedeutet das das Vorhandensein eines Systemwiederherstellungspunktes.

Mit Hilfe dieses Punktes können Sie ihr Betriebssystem jederzeit auf diesen Punkt zurück­setzen ohne eine Neuinstallation vornehmen zu müssen. Wir empfehlen solch eine Sicherung recht zeitnah nach einer Neuinstallation zu erstellen.

Hierzu öffnet man als erstes das Startmenü, das geht entweder über das Windows-Symbol in der linken unteren Ecke oder die Windows-Taste, auch die Cortana-Suche führt zum Ziel.
Dann tippt man "Wiederherstellungspunkt" ein (Tipp: sie müssen das Wort nicht vollständig eingeben, achten Sie lediglich auf die Vorschläge) und klickt auf "Wieder­herstellungs­punkt erstellen". Es öffnet sich ein Fenster mit Systemeigenschaften mit einer Übersicht über alle verfügbaren Laufwerke.


Hier ist das System-Laufwerk auszuwählen, das ist in der Regel der mit "(C:)" und "(System)" markierte lokale Datenträger. Danach klickt man auf "Konfigurieren…", das sich unter dem Bereich mit den Laufwerken befindet:


Dort sollte man "Computerschutz aktivieren" anklicken und wählt die maximal mögliche Speicherplatzbelegung. Empfohlen sind hier etwa zwei oder drei Prozent, das ist zumeist auch so voreingestellt. Danach bestätigt man per OK.


Gleich danach sollte man seinen ersten Wiederherstellungspunkt erschaffen, das geht per "Erstellen". Es öffnet sich ein kleines Fenster, dort ist der Name einzugeben und per "Erstellen" führt man den Vorgang durch, nach erfolgreichem Durchführen wird man darüber in Kenntnis gesetzt.


Ein aussagekräftiger Name empfiehlt sich natürlich auch.


Sollte eine Systemwiederherstellung einmal tatsächlich notwendig sein, dann klickt man auf den gleichnamigen Punkt im Reiter Computerschutz der Systemeigenschaften und befolgt die dortigen Schritte.

Sollte der Rechner gar nicht mehr starten, dann kann man auf F8 oder Shift+F8 beim Startvorgang drücken, so kommt man in den abgesicherten Modus und kann von dort aus die Wiederherstellung starten.

Tipp 3: Dateinamenerweiterungen und ausgeblendete Elemente zeigen
Erweiterungen wie .exe, .docx oder .dll werden seit einer Weile schon nicht mehr standard­mäßig eingeblendet, Microsoft ist der Ansicht, dass dieses das Dateisystem vereinfacht. Ähnliches gilt für ausgeblendete Dateien, diese betreffen zumeist das System, hier will Microsoft verhindern, dass man unabsichtlich etwas Wichtiges löscht.

Doch in diesen beiden Fällen gilt, wie so oft: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Entsprechend wollen die meisten beide Ansichten aktivieren.

Explorer
Am einfachsten geht das über den Datei-Explorer: Dort finden sich im Reiter "Ansicht" die entsprechenden Einstellungen bzw. Häkchen, die man setzen sollte, um Datei­namen­erweiterungen und ausgeblendete Elemente zu sehen.


Rechts davon befindet sich ein Knopf für Optionen, darüber gelangt man (über "Ansicht") zu den erweiterten Einstellungen, die man sich früher noch über die System­steuerung suchen musste. Dort lassen sich diverse Verfeinerungen vornehmen, etwa "Laufwerksbuchstaben ausblenden" oder "Ordnerfenster in einem eigenen Prozess starten".
Tipp 4: Sperrbildschirm deaktivieren
Der Sperrbildschirm ist auf einem Tablet eine praktische und auch notwendige Sache, auf einem Desktop-PC besteht aber meist kein Grund diesen einzusetzen. Mit Bordmitteln bzw. einer einfachen Einstellung ist das zwar nicht durchführbar, wir können euch aber die nächstbeste bzw. -einfachste Lösung anbieten.

Denn mit einem Download könnt ihr euch eine Datei herunterladen, welche die erforderliche Registry-Änderung durchführt. Im Download ist nicht nur die zum Abschalten benötigte REG-Datei zu finden, sondern auch jene, die man zum Wiederherstellen braucht.

Wer die Änderungen dennoch manuell vornehmen möchte, findet beim Download auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu. https://club-ftm....vieren.zip

Tipp 5: Benutzerkontensteuerung anpassen
Die Benutzerkontensteuerung, im Englischen User Account Control (UAC), ist ein wichtiges Kontrollwerkzeug. Seit Windows Vista ist sie aber auch ein vieldiskutiertes Thema, denn bei Vista hat es Microsoft mit den Installationsbestätigungen übertrieben.

Und auch heute gibt es so manchen, der nicht jede Installation einzeln bestätigen will. Glücklicherweise ermöglicht es Microsoft die Benutzerkontensteuerung vierstufig anzupassen. Und gleich vorweg: Von der niedrigsten Stufe raten wir ab, denn hier schaltet man jegliche Hinweise ab. Das ist allerhöchstens absoluten Profis zu "empfehlen", die ihr System hundertprozentig im Griff haben - und nie auch nur einmal falsch Klicken ;-).

Zu den Einstellungen der Benutzerkontensteuerung kommt man am einfachsten über eine Suche nach dem Begriff im Startmenü.

Hier gibt es vier Einstellungsmöglichkeiten:
Die höchste Stufe benachrichtigt die Nutzer praktisch bei jeder für das System relevanten Änderung. Dazu zählen zwar auch wichtige Änderungen, aber auch triviale wie das Anpassen des Bildschirmschoners.


Dann kommt die Standard-Einstellung von Windows 10, sie ist sicherlich ein guter Kompromiss zwischen Sicherheitsbedürfnis und Vertrauen in den Nutzer bzw. die eigenen Fähigkeiten. Denn hier wird man nur dann benachrichtigt, wenn Apps Änderungen am Computer vornehmen wollen.


Die Stufe darunter ist im Prinzip eine kosmetische. Denn sie unterscheidet sich, was die grundsätzlichen Benachrichtigungen betrifft, nicht von der Standard-Einstellung. Hier wird lediglich bei einer Benachrichtigung der Desktop nicht abgeblendet. Das bedeutet, dass man bei einer Warnung nach wie vor alle anderen Programme und Fenster anklicken kann.


Die letzte Stufe ist die "gefährlichste", hier wird man bei keiner Aktivität in Kenntnis gesetzt, weder bei Systemänderungen noch bei der Installation von Apps. Anwendungen können unbemerkt im Hintergrund agieren, weshalb wir und auch Microsoft selbst dringend davon abraten.



Tipp 6: Standard-Browser ändern
Wer ein System neu aufsetzt, der wird ohnehin nur einen Browser, nämlich Microsoft Edge vorfinden. Und wer ein Upgrade von Windows 7 oder Windows 8.1 vornimmt, der wird feststellen, dass der Standard-Browser ebenfalls zu Microsoft Edge geändert wurde.

Wer einen Browser wie Chrome oder Firefox neu installiert muss nicht viel unternehmen, um die Standard-Anwendung zu ändern, denn in der Regel gibt es vom jeweiligen Programm eine Aufforderung dazu. Man muss also nur den vorgeschlagenen Schritten folgen.

Wer den Standard-Browser manuell ändern muss oder will (weil er sich etwa entschieden hat nun doch einen anderen installierten Browser zu nutzen), der muss die entsprechende Änderung in den Einstellungen vornehmen. Das ist (inzwischen) nicht schwierig, denn man findet den Punkt dort, wo man ihn erwartet, nämlich im Bereich für Apps.

Konkret klickt man zunächst auf das Zahnrad-Symbol im Startmenü und geht dann auf "Apps". Links findet man als zweiten Punkt von oben "Standard-Apps":


Im Hauptfenster geht nun eine Übersicht mit diversen Standard-Anwendungen auf, dort ist ganz unten das Feld für Webbrowser zu finden:


Das Browser-Symbol klickt man an und wählt die gewünschte Anwendung aus.

Das war es auch schon, der eingestellte Browser wird automatisch geöffnet, wenn man irgendwo einen Link anklickt.


Tipp 7: Windows.old löschen
Auf dem System-Laufwerk (z.B. C:\) ist häufig ein Windows.old genannter Ordner zu finden. Dieser dient dazu, im Bedarfsfall eine vorhergehende Version des Betriebssystems wiederherstellen zu können. Das kann einerseits eine "große" OS-Version sein, also Windows 7 oder Windows 8, andererseits kann es sich aber auch um ein Feature-Update handeln. (Windows Anniversary Update, Creators Update, usw.)

In beiden Fällen landen alle erforderlichen Daten im Windows.old-Ordner. Dieser lässt sich allerdings über den Explorer nur in den seltensten Fällen einfach so löschen. So gelingt es:

Einstellungen
Für Windows 10-Nutzer sollte daher die erste Anlaufstation die Einstellungen sein. Diese sind wie immer am besten über das Zahnrad in der linken unteren Ecke des Startmenüs erreichbar.


In der Übersicht klickt man auf System und sucht in der linken Menüspalte den Punkt Speicher, das ist der vierte von oben:


Dort bekommt man dann rechts eine Übersicht über die Laufwerke und Partitionen. Darunter ist die "Speicheroptimierung" zu finden. Der Schieberegler aktiviert das automatische Freigeben des Speicherplatzes, das betrifft vor allem temporäre Dateien.
Hier klickt man nun auf "Freigeben von Speicherplatz ändern" und scrollt nach unten.


Dort findet man einen Punkt "Löscht vorherige Windows-Versionen" und klickt auf "Jetzt bereinigen".


Systemsteuerung
Es kann vorkommen, dass der Windows.old-Ordner hartnäckiger ist als erhofft und sich nicht löschen lässt. Eine Möglichkeit ihn dennoch löschen zu können führt über die Datenträgerbereinigung der alten Systemsteuerung.
Diese kann man sich zwar auch relativ mühsam über die Systemsteuerung heraussuchen, wesentlich einfacher ist es aber nach "Datenträgerbereinigung" im Startmenü zu suchen, denn das gewünschte Ergebnis kommt bereits nach wenigen Buchstaben.
Die Datenträgerbereinigung führt man am besten als Administrator aus, das geht per Rechtsklick:


Nun ist das Laufwerk auszuwählen, das den Windows.old-Ordner enthält, das sollte im Normalfall C: sein.


Die Anwendung führt nun eine kurze Berechnung durch, wie viel Speicherplatz freigegeben werden kann:


Danach öffnet sich ein etwas größeres Fenster, über das man auswählen kann was gelöscht werden soll. Dort kann man ruhig alle Boxen anklicken, zumindest aber jene, die mit Windows-Installation(en) zu tun haben. Nach Bestätigung sollte es klappen den Ordner Windows.old zu löschen und generell mehr Speicher freizumachen.


Wer keinen derartigen Ordner auf seinem Rechner findet bzw. dieser leer ist sollte sich nicht wundern, denn in der Regel wird dieser nach einem Monat auch automatisch gelöscht.

Tipp 8: Schneller Herunterfahren
Wer von einer älteren Windows-Version kommt, der wird schnell als eine der größten Verbesserungen feststellen: Windows 10 startet im Vergleich zu den Vorgängern erstaunlich schnell.

Das Herunterfahren oder ein Neustart kann hingegen mitunter eine gefühlte Ewigkeit dauern.

Das hat damit zu tun, dass bei Windows 10 eine ziemlich lange Zeit voreingestellt ist, bis eine Anwendung automatisch bzw. erzwungen beendet wird. Somit bremsen Programme, die noch offen sind und die man zu schließen vergessen hat, länger als nötig das Herunterfahren aus. Das kann man aber natürlich ändern.

Zunächst startet man den Registry-Editor als Administrator, wie üblich am besten über das Eintippen von "regedit" im Startmenü und dem Drücken der rechten Maustaste beim Öffnen des Programms.


Nun navigiert man über das Menü in der linken Spalte zum folgenden Pfad:
HKEY_LOCAL_MACHINE -> SYSTEM -> CurrentControlSet -> Control
Im rechten Teil des Fensters führt man nun auf "WaitToKillServiceTimeout" einen Doppelklick aus:


Es öffnet sich ein Fenster zum Editieren. Im Feld für Wert stellt man statt 5000 am besten 2000 ein. Das sind die Millisekunden - also zwei Sekunden. Es ist nicht empfohlen unter 2000 zu gehen, da man dem System genügend Zeit lassen sollte Anwendungen ordnungsgemäß zu beenden.


Nun sucht man folgenden Pfad:
HKEY_CURRENT_USER -> Control Panel -> Desktop


Man klickt jetzt per rechter Maustaste auf "Desktop", wählt "Neu" und "Zeichenfolge" (Das macht man in den nächsten Schritten insgesamt drei Mal).


Diesen neuen Wert nennt man "WaitToKillAppTimeOut" und trägt auch hier 2000 ein:


Die zweite neu erstellte Zeichenfolge nennt man "HungAppTimeout und stellt hier ebenso den Wert auf 2000:


Der dritte Eintrag nennt sich "AutoEndTasks", dieser ist auf einen Wert von 1 zu setzen:


Tipp am Rande: Wer sich bei Änderungen in der Registry seiner Sache nicht ganz sicher ist, sollte vor allen Eingriffen per Rechtsklick und "Exportieren" eine Sicherheitskopie des jeweiligen Ordners machen.

Tipp 9: Performance optimieren
Kleine Änderungen mit möglicherweise großer Auswirkung: So kann man die Einstellungen umschreiben, die man in den Systemeigenschaften in Bezug auf visuelle Effekte, Speicher­nutzung u. ä. vornehmen kann. Dazu gibt es im Netz zwar auch diverse Tools, letztlich machen die aber auch nichts Anderes als die in diesem Tipp beschriebenen Änderungen vorzunehmen und in einem eigenen Interface neu zu "verpacken". Dabei ist das auch direkt keine große Wissenschaft, wir zeigen euch, wie das geht.

Hierzu tippt man im Startmenü zunächst einmal sysdm.cpl ein und führt es wieder per Rechtsklick als Administrator aus:


In Fenster mit den Systemeigenschaften geht man auf den Reiter Erweitert (Mitte) und wählt die Einstellungen beim obersten Eintrag für Leistung.


Im ersten (linken) Reiter lassen sich die visuellen Effekte anpassen, hier kann man dem System eine automatische Auswahl überlassen, optimale Leistung oder Darstellung einstellen oder auch selbst auswählen, welche Effekte man sehen möchte.


Nun geht man zum mittleren Reiter "Erweitert", wo man vor allem zwei Einstellungen wählen kann.


Hintergrunddienste: Wer häufig Druckaufträge versendet, Backups ausführt oder andere Hintergrundtätigkeiten laufen hat, der sollte diese Einstellung auswählen.
Programme: Das ist die voreingestellte Möglichkeit, hier werden Prozessorressourcen bevorzugt den Vordergrund-Anwendungen zugewiesen.


Das war es mit unseren Tipps zum Thema "Pflicht"-Einstellungen. Haben wir was vergessen oder habt ihr einen Geheimtipp? Teilt ihn uns mit! Das geht natürlich am besten über die Kommentarfunktion, wir freuen uns schon auf euer Feedback.

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare verfasst.

Kommentar schreiben

Bitte logge dich ein, um ein Kommentar zu verfassen.

Bewertungen

Bitte logge dich ein, um eine Bewertung abzugeben.

Es wurden noch keine Bewertungen abgegeben.
Seitenaufbau in 0.39 Sekunden
104,762 eindeutige Besuche